09.03 Demo zum Frauen*knast in Chemnitz – Zugtreffpunkt in Dresden!

Wie alle bereits wissen gibt es am 9. März in Chemnitz die Demo zum Frauen*knast. Wir wollen zusammen aus Dresden dahin fahren. Deshalb organisieren wir einen Zugtreffpunkt zur gemeinsamen Anreise. Wir treffen uns um 10:40 am Wiener Platz (Dresden Hauptbahnhof). Wir werden gegen 12:30 Uhr in Chemnitz sein und haben dann genug Zeit zum Treffpunkt der Demo zu laufen. weiterlesen

AUFRUF DER ERSTEN GELBWESTEN-VERSAMMLUNG DER VERSAMMLUNGEN

Um weiter an den Ereignissen in Frankreich dran zu bleiben, veröffentlichen wir das Statement, dass aus der ersten GELBWESTEN-VERSAMMLUNG DER VERSAMMLUNGEN hervorgegangen ist, vom Sonntag, den 27. Januar 2019.


Wir, Gilets Jaunes aus Kreisverkehren, Parkplätzen, Plätzen, Versammlungen, Demonstrationen, haben uns am 26. und 27. Januar 2019, dem Aufruf der Gilets Jaunes von Commercy folgend, zu einer Versammlung der Versammlungen getroffen, welche um die hundert Delegationen umfasste.
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Widerständiges Wohnen – Dezemberausgabe des anarchistischen Hörfunk Dresdens

Direkter Link zum Download

Das Thema dieser Sendung ist widerständiges Wohnen. Viele von uns wohnen in Städten, die meisten zur Miete. Die Stadt ist unser Lebensort, der Ort an dem wir Freund*innen treffen, den Alltag bestreiten, uns organisieren, Kultur erleben, unsere Lieblingskneipen besuchen, kurz der Ort an dem wir wandeln und wirken wollen. Doch dies ist schon lange nicht mehr selbstverständlich. Gehen wir durch unsere Viertel wird offensichtlich, dass überall neue Häuser entstehen oder alte renoviert werden. Immer mehr Brachflächen verschwinden, die meisten leeren Flächen werden bebaut und die üblichen ruinenartigen Häuser, auf deren Dächern kleine Birken wachsen werden immer seltener. Die Mieten steigen rasant an.

Warum ist das so? Wem gehört die Stadt? Ist Wohnen eigentlich ein Grundrecht? Warum müssen Menschen sich derartig bemühen eine Wohnung zu finden und warum geht eigentlich ein nicht unbedeutender Teil des Gehalts für die Miete drauf? Will ich denn überhaupt noch so wohnen?
In dieser Sendung möchten wir Formen widerständigen Wohnens erkunden.
Inhalt:

  • Allgemein – Einführung ins Thema
  • Spekulation und Rendite
  • Wie wollen wir wohnen?
  • Formen von kollektiven Widerstand
  • Interview über geteilte Ökonomie
  • Mieter*innengewerkschaft
  • Schlussworte

Musik:

Soliaktion – ein bunter Wald aus Zivilisationsresten

Wir haben heute gemeinsam auf dem Albertplatz Solibäume gebaut. Eine Menge Reste und Müll wurden kreativ verarbeitet, Flyer an Passant*innen verteilt und zum Schluss noch ein Solifoto gemacht und alles bei strahlendem Sonnenschein.

Vielen Dank an alle die da waren und mitgebaut haben.
Es hat viel Spass gemacht und war eine schöne Aktion um sich dieser ganzen Scheisse anzunehmen.

System change not climate change!
Hambi bleibt!
Freiheit für alle Gefangenen!

Hier gibts den Flyer zum selber ausdrucken und weiter verteilen. Vorderseite/Rückseite

Was hat der Hambacher Forst mit mir zu tun?

Der Hambacher Forst wächst am anderen Ende des Landes und ist uns doch in den letzten Jahren, Monaten und Wochen so vertraut, so wichtig und so nah geworden. Er ist ein Eichen- und Hainbuchenwald, ein einzigartiger Lebensraum, ein komplexes Jahrhunderte altes Ökosystem. Die älteren
seiner Bäume haben ihre ersten jungen Triebe in eine Welt gestreckt, die frei war von Autos, industrieller Landwirtschaft, Wasserwerfern, Top-Managern und Braunkohleförderung.

Jetzt ist der Wald für uns zum Symbol eines Kampfes geworden, der viel größer ist als wir selbst. In diesem Kampf geht es um saubere Luft, sauberes Wasser und fruchtbaren Boden, es geht um Ressourcegerechtigkeit, gegen Ausbeutung und Herrschaft und um unser Verständnis vom Guten Leben. Der Wald ist ein Symbol gegen die unstillbare Profitgier und Macht. Er ist ein Symbol gegen eine absurde Rechtslogik die Eigentum vor Menschen schützt. Die Besetzer*innen haben uns in den letzten 6 Jahren gezeigt, dass wir nicht auf glanzvolle Klimagipfel und Lippenbekenntnisse warten müssen. Sie haben uns gezeigt, dass wir hier und jetzt handeln können.

Seit dem 13.09. wird der Wald mit Einsatz von mehreren Hundertschaften der Polizei, Wasserwerfern, SEK, Räumpanzern, Psychoterror durch Kettensägengeräusche und unzähligen Verhaftungen geräumt. Am Mittwochnachmittag gegen 15:45 ist im Baumhausdorf Beechtown im Hambacher Forst der Bewegungsjournalist, Blogger und Aktivist Steffen Horst Meyn gestorben. Er stürzte beim Versuch, eine laufende Räumungsaktion durch das SEK zu dokumentieren, von einer Hängebrücke aus ca. 20 m Höhe.

Wir sind erschüttert, traurig und fassungslos. Mehr denn je wollen wir solidarisch sein mit den Menschen vor Ort und diesem Kampf der auch unser Kampf ist. Deshalb werden wir gemeinsam Bäume pflanzen!

Kommt am 25.09.18 um 16 Uhr zum arthesischen Brunnen am Albertplatz und bringt Sperrmüll, alte Kleidungsstücke, Pappe, Draht, Kleber, Farbe etc mit, damit aus dem Schrott der Zivilisation neue Bäume entstehen können.
Wir wollen basteln, schrauben, malen, kleben und einen neuen bunten Wald entstehen lassen im Grau der Stadt.

Lasst und gemeinsam solidarisch sein!
Hambi bleibt!

Was: Soliaktion für den Hambacher Forst. Bäume basteln aus dem Schrott der Zivilisation.
Wann: Dienstag, 25.09.2018 um 16 Uhr
Wo: Albertplatz, Artesischer Brunnen