Unterstützt den Aufstand in Belarus – Crowdfunding Kampagne bei FireFund

Anarchist Black Cross Belarus

Seit über drei Monaten kämpfen die Menschen in Belarus gegen das autoritäre Regime.

In 26 Jahren hat Diktator Lukaschenko ein System aufgebaut, das auf die Unterdrückung jeglichen politischen Lebens abzielt. Das Coronavirus und eine Reihe von wirtschaftlichen Problemen haben das Geschehen im Land stark verändert. In wenigen Monaten haben die Menschen gelernt, sich selbst zu organisieren. Die Präsidentschaftswahlen lösten eine Welle des größten Protests in der Geschichte des Landes aus! Aber der Tyrann will seinen Thron nicht aufgeben. Mindestens 5 Menschen wurden getötet (einige starben unter ungeklärten Umständen). Tausende von Menschen wurden Opfer von Polizeigewalt. Mehr als 15.000 wurden festgenommen und in Verwaltungsverfahren verurteilt. Mehr als 500 Strafverfahren sind eingeleitet worden. Mindestens 200 Menschen warten in Untersuchungshaftanstalten auf ihren Prozess (darunter mindestens vier Anarchist:innen und vier Antifaschist:innenen).

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Lachen durch Wut

Foto: „Stopp fucking the country.“
Quelle: https://pramen.io/en/2020/08/laughter-through-rage/

Der heutige Tag wurde für die Proteste im Land extrem wichtig. Trotz des schlechten Wetters und des Gejammers im Internet kam eine große Zahl von Menschen auf die Straßen in die Hauptstadt und in den Regionen. In Minsk gab es nach verschiedenen Schätzungen zwischen 100 und 200 Tausend Menschen. Auch die Regionen haben nicht nachgelassen, und in einigen Städten war es sogar besser als vor einer Woche.

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Solidaritätsaktion mit dem Aufstand gegen das Lukaschenko-Regime – 14. August 17 Uhr Alaunpark

Seit fünf Tagen kämpfen die Menschen in Belarus gegen die 26 Jahre andauernde Diktatur in Belarus. Das Lukaschenkoregime hat ausgedient, die Menschen lassen sich ihre Unterdrückung und Ausbeutung nicht länger gefallen. Diesem Aufstand begegnet das Regime mit massiver Polizeigewalt, brutalen Übergriffen und Folter auf der Strasse und in den Knästen. Die Menschen lassen sich nicht einschüchtern, aber sie brauchen auch Solidarität.

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