Staat und Kapitalismus in der Pandemie

Im Frühjahr 2020 gab es einen großen Einschnitt für unsere Gesellschaft. Es war kein historisch-politisches Ereignis, sondern eine Pandemie. COVID-19 führt zu einer der größten Krisen unserer globalisierten Welt, die auch in Deutschland direkt spürbar wird. Diese verstärkt die Missstände und Fehlfunktionen der weltweit agierenden Wirtschaftssysteme und beeinflusst unser Leben, wie wir es bisher kannten, massiv: Tausende Todesfälle, Veränderungen zwischenmenschlicher Beziehungen, Digitalisierung unseres Lebens, Zunahme von Überwachung und Kontrolle, existenzielle Zunahme sozialer Ungleichheit usw.

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ZINE: Zusammenhalt – Kritik und Solidarität in der Coronapandemie

Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass das Jahr 2020 in die Geschichte eingehen wird. Im Versuch mit dem, was gerade passiert, umzugehen, haben wir uns entschieden, ein Zine zu machen. Wir wollen eigene Perspektiven, Erlebnisse und unsere Diskussionen gerne teilen und anarchistische Blickwinkel zur Debatte beitragen. Und natürlich Humor, der soll nicht fehlen, obwohl es insgesamt doch ganz schön ernst geworden ist. 

Wir wollen ein Zine machen, das Corona ernst nimmt, die sozialen Konflikte thematisiert, notwendige Kritik klar formuliert, Aspekte, die wenig sichtbar sind, aufgreift, Fragen stellt und Diskussionen anregt. Viele Menschen sollen es lesen können, doch es ist uns nicht immer leicht gefallen, komplexe Sachverhalte einfach zu beschreiben. Wir haben es jedoch versucht, indem wir persönliche Erfahrungen als Anknüpfungspunkte einfließen ließen.

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Gewalt in unseren Communities – Wege hinaus

Wir haben uns an eine neue Sendereihe gewagt und wollen euch einladen zum Mitmachen.

Das Private ist politisch!
Gewalt gegen FLINT geht uns alle an!

Nach über 100 Jahren feministischem Kampf, herrschen in unseren Zusammenhängen immer noch patriarchale und damit gewaltvolle Verhältnisse. Wir alle wachsen damit auf und sind in unserem Denken und Handeln davon beeinflusst. Daher braucht es besonders viel Achtsamkeit und Auseinandersetzung, um diese Strukturen und Verhaltensweisen zu ändern.

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Anarchistische Blickwinkel zur Coromania – Gedanken zur Arbeit in der Altenpflege

Seit nun fast einem halben Jahr setzte wir uns mit Corona auseinander. Immer wieder wurde und wird auf die vulnerablen Gruppen, also die Menschen, die als Risikogruppe eingestuft werden hingewiesen. Wir müssen diese besonders schützen. Soziale Vereinzelung und der Blick für das eigenen Wohlergehen stehen in unserer Gesellschaft allerdings oft im Vordergrund. Sich für andere einsetzten dagegen nicht unbedingt. Eine dieser Gruppen sind ältere Menschen. Diesmal im Gespräch eine Altenpflegerin. Wir sprechen über ihre Arbeit, Solidarität und Altern.

EIN (Spenden-)AUFRUF … an alle Freund:innen und Freundesfreund:innen … unterstützt den Dannenröder Forst

Der Dannenröder Forst als auch der Herrenwald, bei Stadtallendorf, knapp 40 Km nordöstlich von Gießen in Hessen, soll der A49 weichen. Damit würde sowohl ein wertvoller Mischwaldbestand vernichtet als auch das dortige Wasserschutzgebiet bedroht und auf kurz oder lang verseucht sein.

Seit über einem Jahr bemühen sich Aktivist:innen den Wald durch (Baumhaus-) Besetzungen zu schützen. Durch den bisher friedlich verlaufenden Widerstand gegen die geplante Rodung, die vordergründig vom Verkehrsministers A. Scheuer befürwortet wird, konnte seither die Vernichtung des Waldes mit seinen über 300 Jahre alten Bäumen und seinem Grundwasservorkommen, das ungefähr 1,5 Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgt (1) hinausgezögert werden.

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