Ein tierisch heißer Prozess!

Aufruf der Gruppe
„Wir besetzen Dresden“

Den originalen Aufruf sowie weitere Infos findet ihr, wenn ihr diesem Link folgt: https://wirbesetzendresden.blackblogs.org/


Vom 17.01.2020 bis 22.01.2020 wurde in der Dresdner Neustadt ein Gelände mit drei Häusern besetzt. Ziel war unter anderem ein Wohnprojekt, ein kulturelles Zentrum und einen Ort der unkommerziellen Bildung zu schaffen. Nach der gewaltsamen Räumung durch die Cops wurde gegen alle Menschen, die sich in den Häusern und auf dem Gelände aufhielten, Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung gestellt. Nun kommt es, früher als erwartet, zu den ersten Prozessen. Bereits am 11 .05. stehen zwei Menschen vor Gericht, die an der, als “Putzi” bekannt gewordenen, Besetzung teilgenommen haben sollen.

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Zur symbolischen und praktischen Funktion der Ausgangssperre im autoritären Hygiene-Regime

Dieser Text wurde größtenteils am 20.3. geschrieben. Nach einer Diskussion darüber, dass der Begriff „Ausgangssperre“ negativ konnotiert sein könnte, führte sie das Bundesland Bayern am 21.3. unter der Bezeichnung „grundlegende Ausgangsbeschränkungen“ ein. Aus Rücksicht auf die Erfahrungen der Bevölkerung unter dem DDR-Regime, tritt die Ausgangsspeere auch in Sachsen unter der Bezeichnung „strikte Ausgangsbeschränkungen“ am 23.3. in Kraft. Ihre Mindesthaltbarkeit beläuft sich auf zwei Wochen, dürfte jedoch anschließend noch mehrfach verlängert werden, wie die Beispiele Italien und Spanien zeigen.

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Community Accountability – Gemeinschaftliche Verantwortungsübernahme

Warum reden wir überhaupt darüber?

Wir leben in einer Gemeinschaft mit anderen Menschen. Menschen machen Fehler und es entstehen soziale Konflikte. Das passiert in der gesamten Gesellschaft, aber auch in kleinen von uns gewählten Zusammenhängen, sei es im Freund*innenkreis, der Liebesbeziehung oder der Politgruppe. Unsere Gesellschaft reagiert auf diese Fehler meist mit einer Strafe, welche bis zum gesellschaftlichen Ausschluss in Form von Knast führen kann. Was damit nicht gelöst wird, sind soziale Konflikte, es findet keine Reflexion über das Verhalten statt. Wenn es zu Grenzüberschreitungen kommt und Menschen Leid zugefügt wird, erfahren sie im Strafsystem meist keine Hilfe oder Unterstützung, sondern in vielen Fällen noch mehr Leid.

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Augustsendung – 23.-30. August – Internationale Solidaritätswoche für anarchistische Gefangene

Direkter Download

In der aktuellen Sendung erzählen wir euch was es mit dieser Solidaritätswoche auf sich hat, warum es wichtig ist solidarisch zu sein und wir stellen euch zwei Menschen vor, die momentan im Knast sind, unteranderem lesen wir Auszüge aus einem Interview mit Andreas Krebs.

Wir nähern uns der Internationalen Woche der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen. Seit 6 Jahren wird dazu aufgerufen, vom 23. – 30. August Solidarität mit unseren Gefährt*innen auf der ganzen Welt zu zeigen. Aktuelle Gerichtsverfahren unter anderem in Italien, Frankreich, Deutschland und Russland bringen immer mehr Anarchist*innen in den Schlund des Gefängnissystems.

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