Abtreibung und Selbstbestimmung – Mai Ausgabe des Anarchistischen Hörfunk aus Dresden


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Im Juni findet in Anaberg-Buchholz nun mittlerweile schon traditionell die Demonstration von Pro-Life gegen Abtreibungen statt. Wir haben dies zum Anlass genommen, uns in unserer Sendung einmal etwas mit der Geschichte des Abtreibungsparagrafen zu beschäftigen, euch über die Hintergründe der Demonstration zu informieren und die feministischen Kämpfe für das Selbstbestimmungsrecht auf den eigenen Körper.
Dabei wollen wir auch in die Geschichte des §218 und dessen gesellschaftliche Bedeutung schauen. Und die aktuellen Debatten des §219, in welchem gesetzlich geregelt wird das die Durchführung von Abtreibungen nicht beworben werden dürfen.
Ausserdem haben wir heute einen Studiogast vom Pro-Choice Bündnis in Sachsen.

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Mein Körper gehört mir – eine existentielle Aussage und trotzdem wird sie täglich infrage gestellt.
Allen voran von der Kirche, mit scheinheiliger Doppelmoral.
Dann vom Staat, der gewaltvoll über dich und deinen Körper entscheidet.
Wenn du dich widersetzt, folgt Sanktion, Strafe, Knast. In einer Gesellschft voller patriarchale Strukturen – wird das Selbstbestimmungsrecht von Menschen nicht nur nicht anerkannt, es wird explizit ausgehebelt, durch Traditionen, Wertevorstellungen, Regeln, Gesetzte.

Beim Thema Abtreibungen wird einmal mehr deutlich wie sehr unser Leben davon bestimmt wird.

Inhalt:

  • Historischer Überblick über den §218
  • Was ist der §219a?
  • Interview mit einer Aktivistin von Pro-Choice Sachsen

Musik:

Infos:
http://schweigemarsch-stoppen.de/

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