Januarsendung Klimakrise: Gemeint sind wir alle

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„Soziale Bewegungen sind wie eine Welle. Es gibt viele Beispiele dafür,  wie soziale  Bewegungen gewinnen. Du gewinnst durch eine Vielzahl anTaktiken. Du eskalierst, sodass Du mehr Druck auf deine Opposition aufbauen kannst. Du gewinnst, indem Du die Menschen ignoriertst die sagen, dass Du nicht gewinnen kannst. Du organisierst dich mit Verbündeten, Du bringst Opfer, Du bleibst aktiv. Soziale Bewegungen sind gebündelte Kräfte kollektiver  Energie, welche tiefe Emotionen, wie Wut, Liebe, Hoffnung und Träume des weitreichenden soizalen Wandels tragen.
(Zitat aus climate resistance handbook)
 
 
In der Januar Ausgabe des anarchistischen Hörfunks sprechen wir über die Klimagerechtigkeitsbewegung. Wir beschäftigen uns mit der Geschichte der deutschen Umweltbewegung und möchten außerdem die historischen Konituitäten von antikolonialen Klimakämpfen aufzeigen. 
Wir haben Gäste ins Studio eingeladen, mit denen wir über aktuelle Klimakämpfe und unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Zudem stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:
Wann höre ich auf so zu tun, als wäre alles normal? Wann beginnt der Punkt mein Leben radikal anderes zu organisieren? 
Zum Schluss geben wir noch einen kleinen Einblick über bestehende Kampagnen und Bündnisse, die vor allem bewegungsübergreifend fungieren. Da das Thema so komplex und vielschichtig ist, geben wir euch noch einige Links mit auf dem Weg, worüber ihr euch gern weiter informieren oder tiefer ins Thema einsteigen könnt.
 
Inhalt:
 
Einleitung
historischer Abriss 
– erste und zweite Umweltbewegung
– Umweltgerechtigkeit / Klimagerechtigkeit
Interview mit Aktivist*innen einer autonomen Klima-Kleingruppe und 
Extinction Rebellion Ortsgruppe Dresden
Klimagerechtigkeit und Tierausbeutung
– Animal Climate Action
– Free The Soil
– we.riseup up 2020 
 
Links:
Magazin für Tierbefreiung: http://www.tierbefreiung.de/
 
Music
 

Infonachmittag: Initiative in Gedenken an Oury Jalloh und gemeinsame Anreise nach Dessau am 7. Januar zum 15. Todestag

Am 5. Januar um 16 Uhr
Hole of Fame, Königsbrücker Straße 39

Anreise aus Dresden: Zugtreffpunkt Bhf. Neustadt, 11:00

Oury Jalloh wurde am 7. Januar 2005 an Händen und Füßen gefesselt in einer Gewahrsamszelle der Dessauer Polizei verbrannt. Erst im Herbst entschied das Oberlandesgericht in Naumburg den Fall Oury Jalloh endgültig einzustellen und das obwohl ihnen ein weiterer forensischer Bericht vorlag, der zweifelsfrei zeigt, dass Oury Jalloh bereits vor dem Brand in seiner Zelle schwere Knochenbrüche und lebensgefährliche Verletzungen elitten hatte. Dies reiht sich ein in eine lange Liste von Ungeheuerlichkeiten, die das Ausmaß des strukturellen Rassismus in Deutschland aufzeigen. Polizei, Justiz und Politik verweigern die Aufklärung und erklären seit Beginn der Ermittlungen, dass Oury Jalloh sich selbst angezündet habe!

Seit nunmehr 15 Jahren erbringt die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh Fakten und Beweise, die belegen, dass Oury sich nicht selbst angezündet haben kann. Diese Aufklärungsarbeit wird von staatlichen Behörden bis hin zur Bundesanwaltschaft boykottiert und seitens der sachsen-anhaltinischen Polizei und Jusitz mit massiver Repression überzogen. Dank der anhaltenden Arbeit der Initiative wurde der Mord an Oury Jalloh zu einem international bekannten Fall institutioneller, rassistischer Gewalt. Es jedoch klar sein, dass es neben Oury Jalloh weitere Morde gab und es sich nicht um einen Einzelfall handelt.

Es ist extrem wichtig, dass wir diese Fälle nicht vergessen und nicht zulassen, dass der Staat diese Morde vertuscht.

Aktivist*innen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh geben uns einen Einblick in ihre Arbeit und den aktuellen Stand der Geschehnisse.

Am 5. Januar um 16 Uhr
Hole of Fame, Königsbrücker Straße 39

Kommt außerdem zur Demo
Am 7. Januar um 14 Uhr
Hauptbahnhof Dessau

31.12 – 15:30 Neujahrsgrüße zum Abschiebeknast

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Für viele Menschen bedeutet das, eine Auszeit über Weihnachten und Neujahr zu nehmen, gemeinsame Zeit mit Freund*innen und Familie verbringen, zur Ruhe kommen. Menschen, die im Knast sitzen, haben diese Möglichkeit nicht. Die strengen Regeln und Routine, der seelische Stress, die Erniedrigung und Gewalt nehmen im Knast keine Auszeit. Gerade in der kommenden Zeit wird die Einsamkeit und Isolation besonders spürbar. 
 

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Dezembersendung – Anarchistischer Jahresrückblick

Überall auf der Welt gab es auch in diesem Jahr Widerstand gegen Kapitalismus und das  zerstörerische Regime aus Ausbeutung, Gewalt und Unterdrückung. Durch  die schiere Flut an Ereignissen beleuchtet die letzte Sendung im Jahr 2019 in einem Jahresrückblick anarchistische Veranstaltungen und Themen, welche sich in Dresden, aber auch an anderen Orten in Deutschland ereignet haben. Dabei ist sie jedoch nur eine unvollständige Sammlung und kann nicht alle Bereiche abdecken. Es werden verschiedene Schwerpunkte gesetzt: Repression, Wohnraum, Klima, Tierbefreiung und Anarchismus allgemein.
Dabei wird auf folgende Themen zurückgeblickt: Der Widerstand gegen das sächsische Polizeigesetz, die Demo am 8. März in Chemnitz, Protest gegen die Umsiedelung in der Hubertusstraße, der Sommer der Besetzungen in Dresden, Ende Gelände in der Lausitz, die Fridays for Future Bewegung, We Rise Up 2020,die Kampagne LPT Schließen, die Schlachthofbesetzung gegen Tönnies, die Libertären Tage in Dresden, der 1. Mai und das Anarchistische Netzwerk Dresden (AND).
 
 
Inhalt:
 
Einleitung
Repression:
Sächsisches Polizeigesetz
Demo 8.März Chemnitz
Wohnraum:
Protest gegen die Umsiedelung in der Hubertusstraße
Sommer der Besetzungen in Dresden
Klima
Ende Gelände in  der Lausitz
Fridays for Future Bewegung
We Rise Up 2020
Tierbefreiung
Kampagne LPT  Schließen
Schlachthofbesetzung gegen Tönnies
Anarchismus allgemein
 1. Mai in Dresden
Libertären Tage  in  Dresden,  
Anarchistische Netzwerk Dresden (AND)
 
 
Musik:
 
Brazzmatazz – HUA!
 
Cistemfailure – Tear Apart The Walls
 
Yung Kartz – Down To Earth
 
Miss Emma – Non Je n’ai pas Peur
 
Podington Bear – Airliner
 
Northbound – Forward

Podcast Elephant in the room – Interview with Anarchist Union of Afghanistan & Iran

In this edition of Elephant in the room we spoke to translator of Anarchist Union of Afghanistan and Iran about the recent protests that were happening in Iran, repressions against population and possible development in upcoming months.

On top of that we read a mail from one of the labor activists from Iran who was sentenced to 5,5 years in jail for participation in protests in Mai this year.

Music:
Godspeed you black emperor
A silver mountain zion