Anarchistische Blickwinkel zur Coromania- Die Fleischindustrie? Ein systemrelevanter Berufszweig?

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Es steht fest, die Tierindustrie nutzt die Corona Krise, um ihre Machtposition zu stärken, in dem sie z.B. sog. Tierschutzverordnungen und Kontrollregularien für Arbeiter*innen lockert bzw. aushebelt. Der Grund dafür ist ihr Status ein systemrelevanter Berufszweig zu sein. Die Preise sind in der gesamten Produktionskette massiv gefallen. Damit weiterhin Gewinne gemacht werden können, soll nun der Staat einspringen. Präsident Trump ordnet die weitere Produktion per Verordnung aus dem Jahre 1950 (anlässlich des Koreakriegs) an, um Industriebetriebe zur Herstellung bestimmter Produkte verpflichten zu können. Und Geschäftsführer von Müller Fleisch hält es für ausgeschlossen, dass die rekordverdächtigen Zahl von Corona-Erkrankungen unter seinen Mitarbeiter*innen mit seinem Geschäftsmodell zusammenhängt, also der Auslagerung von Arbeit an osteuropäische Billigarbeitskräfte und deren prekäre Unterbringung. Weiterlesen

Anarchistische Blickwinkel zur Coromania – Corona Alltag von Kindern

In unserem Interview möchten wir dieses Mal Kinder und Heranwachsende zu Wort kommen lassen und uns in ihre Situation versetzen. Wir sind Gedanken nachgegangen und haben Kinder um ein Interview gebeten. Fragen die wir uns stellen, sind :
Wie erleben sie eigentlich alltägliche Momente in der Corona Krise, z.B. mit der thematischen Überpräsenz in den Medien oder in der Begegnung mit maskierten Menschen? Weiterlesen

Anarchistische Blickwinkel zur Coromania – Sächsischer Flüchtlingsrat

Situation von Geflüchteten, Corona im Heim
Corona beschäftigt weltweit. Auch in Europa und Deutschland wurden Maßnahmen bestimmt und durchgesetzt um offiziell die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen und Menschenleben zu schützen. Ausgangsbeschränkungen, social distancing, Hygienemaßnahmen werden nahezu täglich diskutiert und der Begriff Solidarität sehr oft benutzt. In diesen Zusammenhängen beschäftigen sich viele Menschen derzeit mit der Sorge, verschiedene Grundrechte aufzugeben. Oft bleiben in dieser Diskussion Menschen, die bereits vor Corona um ihre Rechte kämpfen mussten oder unter katastrophalen Bedingungen lebten, außen vor. Weiterlesen

Anarchistische Blickwinkel zur Coromania – Solidaritätsnetzwerk Dresden West

Nach den ersten Wochen der massiven Einschränkungen in das öffentliche und gesellschaftliche Leben brauchten scheinbar alle ein bisschen Zeit um sich zu sortieren. Die Stadt Dresden hat bisher eher mit authoritären Massnahmen wie der Allgemeinverfügung um sich geworfen. Viele Maßnahmen die nötig wären, um besonders marginalisierte Gruppen zu schützen, werden allerdings nicht umgesetzt.
Während trotzdem alle an Solidarität appellieren und damit meist an Wirtschaftshilfe nach der Krise denken, sind Nachbarschaftsnetzwerke eine Form der Organisierung, die Solidarität tatsächlich lebt. Wir sprechen heute mit Peter vom Solidaritätsnetzwerk Dresden West. Weiterlesen