Gewalt in unseren Communities – Wege hinaus – Fanni*

In unserer 4. Ausgabe unterhalten wir uns mit Fanni* über die Reaktionen seines Umfeldes auf seine Gewalterfahrungen, über den schwierigen Prozess, sich aus abusiven Beziehungen zu lösen und die Unterschiede, die er seit seiner Transition in der Begegnung mit Menschen bemerkt.

Anmerkung von Fanni*:
„Ich sage auf die Frage, wie meine Strategien aussehen, um mit den Gewalterfahrungen umzugehen, dass ich schaue, wo die Gewalt her kommt und es anschließend nicht mehr persönlich nehmen muss. Ein wesentlicher und wichtiger Schritt in meiner Emanzipation war aber durchaus zuerst zu erkennen, dass ich das persönlich nehmen muss und die gewalttätigen Personen keinen Respekt vor mir hatten. D.h. ich rede da von einer bestimmten Zeitspanne: Erst nehme ich es persönlich und kann mich befreien und später muss ich es nicht mehr persönlich nehmen, da das Problem dieser Leute nicht an mir sondern universell besteht.“

Musik:
fitz
Lena Stoehrfaktor, Schlakks & Jiyan – Undergound MCs

Links:
Leitfaden – Im Umgang mit sexueller/sexualisierter Gewalt der Interventionistischen Linke
https://interventionistische-linke.org/s…

„Nichts, was uns passiert“ – Bettina Wilpert
https://www.verbrecherverlag.de/book/det…

 

Ein Gedanke zu „Gewalt in unseren Communities – Wege hinaus – Fanni*“

  1. Danke Fanni*, dass du das Interview gemacht hast. Und natürlich auch den Moderatior*innen und allen die mitorganisiert haben. Mega wichtig das alles zu hören und zu sagen. Kann 1 nur darauf hinarbeiten, dass die Leute, das was sie in Podcasts hören und in Büchern lesen auch wiedererkennen, wenn sie es in den eigenen Umfeldern sehen. Und dann auch was tun.

    Ich fands allerdings schade, dass sich am Ende die Frage nach dem Trans-Sein nicht verkniffen wurde. In meinem Empfinden hat das ziemlich doll vom Thema weggeführt und hatte so einen Beigeschmack von “Ach ja, du bist ja außerdem noch trans, da könnte man ja auch nochmal drüber reden”. Wenn 1 das Thema schon aufmacht, dann in dem Kontext doch vielleicht eher in Hinsicht auf die trans-spezifischen Gewalterfahrungen die Leute machen.
    Und auch der anschließende Teil mit dem Platzmachen auf der Straße erschien mir eher deplaziert. Das wollte ich nur loswerden.

    Aber auf jeden Fall motiviert das Interview zum Weiterstreiten und Weiterkämpfen und wird sicher noch einigen Leuten zugute kommen. Danke für deine Worte, Fanni*

    Liebe Grüße

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