Demonstration für eine freie Gesellschaft ohne Knäste, Staat und Patriarchat – 7. März Chemnitz

Die Arbeiter*innen in der JVA Chemnitz sollen nach der Logik des Staates ihre „Vergehen“ begleichen und wieder in die Gesellschaft geführt werden. Wie ist das möglich, an einem Ort voller starrer Regeln, der keine Eigenständigkeit zulässt und auf Disziplinierung abzielt? Wie ist es möglich, in einer Gesellschaft einen Platz zu finden, von der Du komplett isoliert wurdest, in der Du keine*n mehr kennst, Dich auf keine*n verlassen kannst, Du durch deinen Knastaufenthalt gerade als Frau* sozial stigmatisiert bist? In welcher Form ist es deiner Rehabilitation dienlich, dass Du weggesperrt, ausgebeutet und erniedrigt wirst?

Was: Antiknastdemo zur JVA Chemnitz
Wann: 07.03.2020 um 13Uhr
Treffpunkt: Campus Chemnitz, Reichenhainer Straße
Danach: Küche für Alle und Konzert, Subbotnik, Vetterstraße 24A

Treffpunkt zur gemeinsamen Zuganreise in Dresden: 10:45 Uhr Wiener Platz (HBF Dresden)

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Warum braucht unsere Stadt besetzte Häuser? – Februarsendung

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Heute beschäftiget uns im Anarchistischen Hörfunk aus Dresden, das Thema Hausbesetzungen.
Zunächst einmal werfen wir dabei einen Blick in die Geschichte der Hausbesetzer*innen-Bewegung und legen einen Fokus auf die Bewegungen in Deutschland der 70er und 80er-Jahre und die Ereignisse der Berliner Instandbesetzungs-Bewegung in den Jahren 1980/81, welche prägend waren.
Danach schauen wir auf Hausbesetzungen speziell in Dresden und führen ein Interview mit Lan, aus der Gruppe „Wir besetzten Dresden“.

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Elephant in the room – repressions against anarchists in Russia and cooperation of liberals and nazis in Thuringen Germany

Network case in Penza, Russia shocked a lot of people by sentences that can compete with those given to political opponents during Gulag times. We are talking to Tanya one of the people behind solidarity campaign with prosecuted anarchists and antifascists in Russia about the sentencing and the role repressions and tortures played in anarchist movement in the country.

In the second part of the show we talk with an anarchist from Thuringen, Germany on recent support of liberal party by extreme right AfD which helped liberals to get their candidate elected as minister president of the federal state. What are the anarchist perspective on this development in Germany and what anarchists should or should not do in this situation.

Music – Порнофильмы – https://pornofilmy.bandcamp.com/

Feministische Aktionswoche vom 7. bis 16. Februar 2020

Am 13. Februar 2020 jährt sich zum 75. Mal die Bombardierung Dresdens.Sie war Teil des antifaschistischen Kampfes gegen das NS-Regime. Nazis,andere Rechte und die bürgerliche so genannte Mitte arbeiten rund um dieses Datum auf verschiedene Arten und Weisen daran, einen Mythos aufrechtzuerhalten, der deutsche Täter*innen als Opfer darstellt. Unsere Antwort: antifaschistischer Widerstand!

Teil rechter und bürgerlicher Strukturen ist auch ihr Antifeminismus. In manchen Fällen gehen ihre Vorstellungen von Feminismus nicht über mangelnde Frauenquoten in Aufsichtsräten kaum hinaus. Dem wollen wir sowohl einen theoretischen als auch praktischen antifaschistischen Feminismus entgegenstellen, der Kapitalismus, Antisemitismus, Rassismus, Faschismus und all ihre Verstrickungen angreift! Mehr oder weniger bewusster Sexismus, Ignoranz und Abwertung feministischer Positionen begegnen uns leider auch in antifaschistischen Zusammenhängen. Deswegen wollen wir diese feministischen Positionen stärken, wir wollen uns feministischer organisieren, demonstrieren und blockieren!

Unsere Antwort also: feministischer antifaschistischer Widerstand!

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20 years anniversary of Indymedia – Elephant in the Room

The resistance is global… a trans-pacific collaboration has brought this web site into existence. Thats how The first entry on an Indymedia website began on November 24, 1999. Indymedia went online a few days before the protests against the WTO (world-trade-organisation) meeting in Seattle, and it was to be the alternative platform for reports on these protests. A group of activist-journalists set up a newsroom in a donated storefront. They called it the Seattle Independent Media Center (IMC). The Seattle IMC was stocked with donated computers for uploading and editing video and for writing articles. This content would then be posted to a website, indymedia.org. The Indymedia website clocked in 1.5 million unique visitors in its first week of operation, surpassing traffic to CNN’s website during the Seattle protests.

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